Schluss mit lustig
Geschafft. Die feucht-fröhlichen Umzüge verkleideter Menschenmassen zu den Klängen des Narhallamarsches sind vorbei. Die Scherben sind zusammengefegt. Selbst Faschingsmuffel müssen aber zugeben: So aufregend war die fünfte Jahreszeit selten. Da mussten in den Karnevalshochburgen wegen Wulffs Rücktritt noch in den letzten Minuten Pappmaschee-Köpfe rollen. Im Kanzleramt ist die Hausherrin beinahe närrisch geworden wegen ihres sturen Koalitionspartners.
Sehr, sehr laut, soll Merkel auch geworden sein. Kann man irgendwie verstehen - eine FDP die ihr Fähnlein mal nicht in den Wind hängt, sondern standhaft bleibt, wenn das nicht zum Brüllen ist!
Auch wenn nach dem Aschermittwoch erstmal Schluss mit lustig ist: Um Kamelle, Bützchen, Bütt oder Jeck müssen sich Karnevalisten bis zur nächsten Saison keine Sorgen machen. Weil sie es zu überregionaler Bekanntheit gebracht haben, stehen diese und viele andere Dialektwörter im Duden und werden so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Wörter aus allen Regionen könne man im Duden finden, informiert die Duden-Redaktion anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache. Zum Beispiel das süddeutsche derblecken (verspotten). Apropos: Womit wird Kurzzeit-Präsident Wulff wohl in Erinnerung bleiben?
Eva Croissant
Allein ihr Nachname schreit lauthals "Hallo Welt, hier bin ich!": Die 20-jährige Eva Croissant aus Karlsruhe weiss genau was sie will. "Hier stimmt einfach alles! Durchdachte, charmante Popmusik, gespielt von einer witzigen, sympathischen Sängerin, mit dem nötigen Handwerkszeug und der richtigen Einstellung." (Radio "die neue welle"). Mit verträumten Melodien, ehrlichen Texten und einer ausdrucksstarken Stimme erinnert die Singer/Songwriterin an Maria Mena und Amy McDonald, ihre deutschen Songs auch an Silbermond oder Philipp Poisel ...

Foto: Maria BookEuzen
Bereits mit ihrem Debutalbum "Eudamonia" leiteten Euzen in eine Welt der sphärischen Klänge, in der unterschiedliche musikalische Einflüsse zu einer Mischung aus experimentellen Beats, ergreifenden Melodien und elektronischen Klanglandschaften verschmolzen. Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Sequel" erschafft die junge dänisch-norwegische Band erneut einen vielschichtigen musikalischen Kosmos, in dem ruhige Klavierparts auf starke Synthesizer treffen, klassische rhythmische Strukturen werden durchbrochen und es entstehen musikalische Spielräume für Neues und Ungewöhnliches.



