Plus/Minus 0 v. Chr.
Ja, das Internet ist eine wichtige Ressource, jedoch sollte man nicht alles, was einem der PC aus dem World Wide Web entgegen wirft auch als eine solche Ressource nutzen, denn das geht schnell in die Hose. Gerade den jetzigen Semesterstartlern sei dies ans Herz gelegt, denn wer nicht aufpasst, nachprüft und erfragt, wird schnell sein blaues Wunder erleben.
So kann es passieren, dass man auf der Suche nach seriösen Informationen ganz plötzlich nicht bei der freien Enzyklopädie "Wikipedia", sondern bei der sinnfreien Enzyklopädie "Stupidedia" landet. Wo Wikipedia Gießen als "administratives Zentrum" beschreibt, entpuppt sich die Universitätsstadt in Stupidedia zum Beispiel als Dreh- und Angelpunkt für qualitativ hochwertiges "Weed", "Shit" oder "Piss". Gießen, eine Stadt, die für ihre 290 Wurstwaren-Fabriken berühmt sei und deren geografische Lage sich besonders durch "viele Berge, Burgen und Wald drumherum" auszeichne. Spätestens bei scheingeschichtlichen Fachbegriffen wie plus/minus 0 v. Chr. sollte einem klar werden, das man es mit einer eher unseriösen Internetseite zutun hat.
Aber auch allseits beliebte Seiten wie Wikipedia sind mit Vorsicht zu genießen. Denn da jeder x-beliebige seine Wissensergüsse auf dieser Seite preisgeben darf, ohne das diese zunächst auf ihre Richtigkeit überprüft werden, sollte man sich die Copy-and-Paste-Funktion hier wohl eher verkneifen. Kurz um: Bleibt skeptisch gegenüber Internet-Infos und Finger weg von Copy-and-Paste!!!
Ann Vriend
Ein empfindsames Tribut an das Leben einer Musikerin auf Tour und an die komplexen menschlichen Beziehungen, die daraus entstehen: Love & Other Messes von Ann Vriend ist eine ausgefeilte, Retro-Soul-Americana Aufnahme mit dem zeitlosen, klassischen Geist von K.D. Langs Shadowland. Vriends Gesang ist süß, frech, gefühlvoll und scheinbar unbegrenzt reich und wandelbar. Ihr Songwriting vereint die vielen Klangfacetten des Südens – Country, Soul, Jazz, Blues und Gospel – mit den reifen, nuancierten Texten einer unabhängigen, tourerfahrenen Performerin. Independent Weekly lobt: "Vriend erschafft Popsongs, die von so einer herausragend entwickelten, reifen Kunstfertigkeit zeugen, dass sie an Tom Waits oder Joni Mitchell erinnern. Aber nur in ihrer Qualität – in ihrem Stil ist Vriend einzigartig." Live nachzuprüfen am

Eric Rasmussen
In Los Angeles begann der aus Monterey in Kalifornien stammende Altsaxophonist Eric Rasmussen seinen Weg bei Roscoe Mitchell und Charlie Haden, um dann in Boston bei Jerry Bergonzi, George Garzone und Paul Bley abzuschließen. Rasmussen ist seit mittlerweile zehn Jahren fester Bestandteil der New Yorker Szene, tourt und nimmt auf mit allem, was Rang und Namen hat – von Matt Wilson über Billy Hart bis hin zu Paul Bley – und leitet derzeit drei verschiedene Ensembles. Mit seinem Quartet feat. Peter Apfelbaum (tenor saxophone) – Pete McCann (guitar), Dave Ambrosio (bass), George Schuller (drums) – ist Eric Rasmussen zu erleben am



