Marburg
Neue Chemie
Ein gutes Jahr nach dem ersten Spatenstich ist auf dem Campus auf den Lahnbergen vergangene Woche das Richtfest für den Neubau eines Institutsgebäudes des Fachbereichs Chemie der Philipps-Universität gefeiert worden. Der Neubau wird im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA realisiert. Dieses sieht für den Universitätsstandort Marburg Investitionen von insgesamt rund 440 Mio. Euro vor. Allein für den Neubau der Chemie investiert das Land Hessen rund 114 Mio. Euro für fast 17.000 Quadratmeter Nutzfläche. Weitere 3,8 Mio. Euro stehen für den Neubau eines Parkhauses zur Verfügung.
"Der Neubau der Chemie ist ein Meilenstein für die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Campus' auf den Lahnbergen", sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU): "Hier entstehen modernste Lehr- und Forschungsflächen und damit eine 'erste Adresse' für 22 Professoren und über 700 Studierende. Dass gleichzeitig in der Nachbarschaft das Zentrum für Tumor- und Immunbiologie für weitere gut 43 Millionen Euro entsteht und darüber hinaus die Planungen für den Neubau der Zentralbibliothek für mehr als 108 Millionen Euro auf dem Campus Firmanei in der Innenstadt auf Hochtouren laufen, verdeutlicht eindrucksvoll den hohen Stellenwert, den Wissenschaft, Forschung und Lehre in Mittelhessen für die Landesregierung haben."
"Der Neubau der Chemie ist ein Meilenstein für die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Campus' auf den Lahnbergen", sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU): "Hier entstehen modernste Lehr- und Forschungsflächen und damit eine 'erste Adresse' für 22 Professoren und über 700 Studierende. Dass gleichzeitig in der Nachbarschaft das Zentrum für Tumor- und Immunbiologie für weitere gut 43 Millionen Euro entsteht und darüber hinaus die Planungen für den Neubau der Zentralbibliothek für mehr als 108 Millionen Euro auf dem Campus Firmanei in der Innenstadt auf Hochtouren laufen, verdeutlicht eindrucksvoll den hohen Stellenwert, den Wissenschaft, Forschung und Lehre in Mittelhessen für die Landesregierung haben."
Hessen
Falsches Signal
Sozial- und Kommunalverbände in Hessen kritisieren den bundesweiten Bewerber-Stopp für den Bundesfreiwilligendienst als "herben Rückschlag für soziale Einrichtungen und motivierte Freiwillige".
"Angesichts des Bewerberansturms ist eine Kontingentierung der Plätze zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal!", sagt Günter Woltering, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hessen.
Hintergrund: Weil die vom Bundesfamilienministerium geplante Platzzahl von 30.000 finanzierten Plätzen für die erste Jahreshälfte 2012 erreicht ist, werden vorerst keine weiteren angenommen. Zum Juni 2012 sollen 5.000 weitere für die zweite Jahreshälfte folgen, und damit soll die Planzahl von insgesamt 35.000 Plätzen erfüllt werden.
Das bedeutet, dass alle sozialen Dienste, deren schon genehmigte Plätze vor dem Bewerber-Stopp noch nicht mit Freiwilligen besetzt waren oder deren Einsatzstellen sich noch im Genehmigungsverfahren befanden, jetzt leer ausgehen. Freiwillige, die sich bereits auf ihren Einsatz vorbereitet hatten, mussten nach Hause geschickt werden.
"Angesichts des Bewerberansturms ist eine Kontingentierung der Plätze zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal!", sagt Günter Woltering, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hessen.
Hintergrund: Weil die vom Bundesfamilienministerium geplante Platzzahl von 30.000 finanzierten Plätzen für die erste Jahreshälfte 2012 erreicht ist, werden vorerst keine weiteren angenommen. Zum Juni 2012 sollen 5.000 weitere für die zweite Jahreshälfte folgen, und damit soll die Planzahl von insgesamt 35.000 Plätzen erfüllt werden.
Das bedeutet, dass alle sozialen Dienste, deren schon genehmigte Plätze vor dem Bewerber-Stopp noch nicht mit Freiwilligen besetzt waren oder deren Einsatzstellen sich noch im Genehmigungsverfahren befanden, jetzt leer ausgehen. Freiwillige, die sich bereits auf ihren Einsatz vorbereitet hatten, mussten nach Hause geschickt werden.
Hessen
Mehr Verkehrstote
24 Menschen verloren im Dezember 2011 durch Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen ihr Leben; im Dezember 2010 waren neun Getötete zu verzeichnen.
Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ereigneten sich im Dezember 2011 insgesamt 1803 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen; gegenüber dem Dezember 2010 bedeutete dies eine Zunahme um 46 Prozent. Dabei wurden 2.396 Personen verletzt. Der Dezember 2010 war insbesondere durch viel Eis und Schnee geprägt, der zu einer tendenziell geringeren Verkehrsteilnahme und damit zu weniger Verkehrsunfällen führte.
Im Jahr 2011 ereigneten sich im hessischen Straßenverkehr 22.463 Unfälle mit Personenschaden, das waren knapp sieben Prozent mehr als im Jahr 2010. Die Zahl der Getöteten erhöhte sich von 250 im Jahr 2010 auf 264 im Jahr 2011.
Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ereigneten sich im Dezember 2011 insgesamt 1803 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen; gegenüber dem Dezember 2010 bedeutete dies eine Zunahme um 46 Prozent. Dabei wurden 2.396 Personen verletzt. Der Dezember 2010 war insbesondere durch viel Eis und Schnee geprägt, der zu einer tendenziell geringeren Verkehrsteilnahme und damit zu weniger Verkehrsunfällen führte.
Im Jahr 2011 ereigneten sich im hessischen Straßenverkehr 22.463 Unfälle mit Personenschaden, das waren knapp sieben Prozent mehr als im Jahr 2010. Die Zahl der Getöteten erhöhte sich von 250 im Jahr 2010 auf 264 im Jahr 2011.
Hessen
Hoher Wert
Hessens Tourismus hat eine negative Dezemberbilanz, aber ein positives Jahresergebnis für 2011: Im vergangenen Dezember wurden laut Statistischen Landesamt 1,9 Millionen Übernachtungen gezählt, 0,9 Prozent weniger als im Dezember 2010. Im Dezember 2011 entwickelte sich der Tourismus in Hessen schwächer als im gesamten Jahresverlauf. Im Jahr 2011 nahm die Zahl der Ankünfte gegenüber dem Jahr 2010 um gut vier Prozent auf 12,4 Millionen zu. Seit dem Jahr 1992 war ein jahresdurchschnittlicher Anstieg der Gästeankünfte von 1,9 Prozent festzustellen. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Jahr 2011 mit einem Plus von gut drei Prozent gegenüber dem Jahr 2010 auf gut 29,0 Millionen, den höchsten Wert seit dem Jahr 1993.
Lich
Licher Fotopreis
Christa Schweins aus Erlangen hat mit ihrem Foto "Wolken-Mixer" den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis beim Licher Fotowettbewerb "Mensch und Natur" gewonnen. Mit dem zweiten Preis und einem Sachpreis in Höhe von 2000 Euro wurde das Foto "Im Element" von Carsten Ulrich aus Potsdam ausgezeichnet. Benedikt Nabben aus Trier freute sich über den 3. Preis und 1.000 Euro Preisgeld.
Den Sonderpreis "Natur in Hessen" der Stiftung Hessischer Naturschutz nahm Monika Diehl aus Amöneburg für ihr Foto "Durchgesetzt" aus den Händen der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) entgegen. "Die Aufmerksamkeit für ein Detail, die Verbildlichung der Kraft der Natur auch im Kleinen und der geglückte harmonische Fotoaufbau haben die Jury für dieses Motiv begeistert", so Lucia Puttich in ihrer Rede.
Das Interesse an dem von der Licher Privatbrauerei ausgelobten Fotopreis ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr haben sich 718 Fotografen am Wettbewerb beteiligt. 162 von ihnen sind in Hessen zu Hause, 503 im übrigen Deutschland und 53 Teilnehmer leben im Ausland. Das ist nach den Rekordzahlen aus dem Wettbewerb 2010 das zweithöchste Ergebnis seit dem ersten Licher Fotopreis im Jahr 1995. Die Jury unter dem Vorsitz von Günter Osterloh, dem ehemaligen Leiter der Leica Akademie, wählte außer den vier preisgekrönten Motiven wieder 46 weitere für die Ausstellungstour durch hessische Städte aus. Bis zum 4. März ist die Wanderausstellung in der Sparkasse Gießen (Johannesstraße 3) zu sehen.
Den Sonderpreis "Natur in Hessen" der Stiftung Hessischer Naturschutz nahm Monika Diehl aus Amöneburg für ihr Foto "Durchgesetzt" aus den Händen der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) entgegen. "Die Aufmerksamkeit für ein Detail, die Verbildlichung der Kraft der Natur auch im Kleinen und der geglückte harmonische Fotoaufbau haben die Jury für dieses Motiv begeistert", so Lucia Puttich in ihrer Rede.
Das Interesse an dem von der Licher Privatbrauerei ausgelobten Fotopreis ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr haben sich 718 Fotografen am Wettbewerb beteiligt. 162 von ihnen sind in Hessen zu Hause, 503 im übrigen Deutschland und 53 Teilnehmer leben im Ausland. Das ist nach den Rekordzahlen aus dem Wettbewerb 2010 das zweithöchste Ergebnis seit dem ersten Licher Fotopreis im Jahr 1995. Die Jury unter dem Vorsitz von Günter Osterloh, dem ehemaligen Leiter der Leica Akademie, wählte außer den vier preisgekrönten Motiven wieder 46 weitere für die Ausstellungstour durch hessische Städte aus. Bis zum 4. März ist die Wanderausstellung in der Sparkasse Gießen (Johannesstraße 3) zu sehen.
Gießen
Neuer Kirchenplatz
Wie kann man den Kirchenplatz schöner machen? Im Atrium des Rathauses werden in einer Ausstellung alle Entwürfe zur Aufwertung des Kirchenplatzes sowie der Schloßgasse vorgestellt. Interessierte sind eingeladen, sich schon im Vorfeld der am 1. März um 19 Uhr im Konzertsaal des Rathauses statt findenden öffentliche Informations- und Beteiligungsveranstaltung mit den Vorschlägen zu beschäftigen.
Hintergrund:Schon seit längerem ist eine Funktionsverbesserung des Kirchenplatzes und eine deutliche Aufwertung der in den Platz einmündenden Schloßgasse geplant. Diese Maßnahme ist zentraler Bestandteil des Landesgartenschau-Korridors Innenstadt. Ein Jahr nach dem öffentlichen Workshop im Februar 2011 liegen nun die Ergebnisse eines Gutachterverfahrens vor, welches die Stadt in den letzten drei Monaten durchgeführt hat. Die Ergebnisse des öffentlichen Workshops waren neben den Anforderungen der Stadt, der Kirche als Teileigentümerin und des BID Marktquartier in die Beauftragung eingeflossen.
Hintergrund:Schon seit längerem ist eine Funktionsverbesserung des Kirchenplatzes und eine deutliche Aufwertung der in den Platz einmündenden Schloßgasse geplant. Diese Maßnahme ist zentraler Bestandteil des Landesgartenschau-Korridors Innenstadt. Ein Jahr nach dem öffentlichen Workshop im Februar 2011 liegen nun die Ergebnisse eines Gutachterverfahrens vor, welches die Stadt in den letzten drei Monaten durchgeführt hat. Die Ergebnisse des öffentlichen Workshops waren neben den Anforderungen der Stadt, der Kirche als Teileigentümerin und des BID Marktquartier in die Beauftragung eingeflossen.
Gießen
Auf dem Bergkasernenareal
... geht es los: Bereits in dieser Woche wird mit den vorbereitenden Arbeiten zur Erschließung und Bebauung des Teilbereiches der ehemaligen Bergkaserne an der Grünberger Straße begonnen.
Aus naturschutzrechtlichen Gründen werden nach Angaben von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) zunächst die auf dem Baugrundstück zwischen Hauptzollamt und der städtischen Musikschule sowie auf den Erschließungsflächen befindlichen Bäume und Gehölze gefällt und entfernt. Dabei werden wie im mittlerweile offengelegten Bebauungsplan vorgesehen die Esskastanie sowie weitere Einzelbäume erhalten. Die Baumstümpfe mit den Wurzeln verbleiben noch im Boden, bis artenschutzrechtlich notwendige Beobachtungen abgeschlossen sind.
Die Stadtwerke werden ebenfalls schon in dieser Woche mit der Verlegung einer Notversorgung für Fernwärme, Strom und Wasser beginnen. In diesem Zusammenhang werden die Bewohner bzw. Beschäftigten in den am Leitungssystem der Bergkaserne hängenden Gebäuden rechtzeitig informiert.
Ab Ende Februar werden die im ersten Bau- und Erschließungsabschnitt befindlichen Gebäude abgerissen und auch die Verkehrsflächen zur Vorbereitung der Leitungsverlegung entsiegelt.
Aus naturschutzrechtlichen Gründen werden nach Angaben von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) zunächst die auf dem Baugrundstück zwischen Hauptzollamt und der städtischen Musikschule sowie auf den Erschließungsflächen befindlichen Bäume und Gehölze gefällt und entfernt. Dabei werden wie im mittlerweile offengelegten Bebauungsplan vorgesehen die Esskastanie sowie weitere Einzelbäume erhalten. Die Baumstümpfe mit den Wurzeln verbleiben noch im Boden, bis artenschutzrechtlich notwendige Beobachtungen abgeschlossen sind.
Die Stadtwerke werden ebenfalls schon in dieser Woche mit der Verlegung einer Notversorgung für Fernwärme, Strom und Wasser beginnen. In diesem Zusammenhang werden die Bewohner bzw. Beschäftigten in den am Leitungssystem der Bergkaserne hängenden Gebäuden rechtzeitig informiert.
Ab Ende Februar werden die im ersten Bau- und Erschließungsabschnitt befindlichen Gebäude abgerissen und auch die Verkehrsflächen zur Vorbereitung der Leitungsverlegung entsiegelt.
Gießen
Baumfällarbeiten
Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit werden laut Stadt durch das Gartenamt Baumfällarbeiten vorgenommen: In der Margarethenhütte, in der Alicenstraße und im Heegstrauchweg werden absterbende Linden entfernt. Hinzu kommen absterbende Weiden an der Max-Weber-Schule und in der Rodheimer Straße. In der KiTa Lützellinden werden durch zurückliegende Sturmereignisse schwer geschädigte Bäume entnommen. Am Parkhaus "Hinter der Westanlage" ist die Grenze zum Parkhaus durch Entnahme von Bäumen freizustellen.
Weiterhin sind im Bereich Glaubrechtstraße drei seit Jahren absterbende Robinien zu fällen, im Wismarer Weg ein Spitzahorn sowie eine im Sturm angeschobene Säulenpappel. Im Holunderweg werden drei Ahornbäume entfernt, welche zu Schäden an einem Abwasserkanal führen.
Weiterhin sind im Bereich Glaubrechtstraße drei seit Jahren absterbende Robinien zu fällen, im Wismarer Weg ein Spitzahorn sowie eine im Sturm angeschobene Säulenpappel. Im Holunderweg werden drei Ahornbäume entfernt, welche zu Schäden an einem Abwasserkanal führen.
